Plasmatreat RTS-Electronic bei der Tour Transalp 2025

Wenn Engpässe, Abkündigungen oder lange Lieferzeiten die Produktion bedrohen, ist die Beschaffung außerhalb starrer Franchise-Linecards oft der einzige Ausweg. Doch viele Einkaufs- und Qualitätsverantwortliche zögern: Die Beschaffung am freien Markt scheint aufgrund fälschungsgefährdeter Bauteile, unsachgemäßer Lagerung oder mangelhafter Dokumentation zu risikobehaftet. Wie gelingt es, die enorme Flexibilität des freien Marktes zu nutzen, ohne Abstriche bei der Produktqualität zu machen? Eine lückenlose, technologiegestützte Wareneingangs- und Qualitätssicherung ist ein Teil der Lösung.

Ausgangslage

Globale Lieferketten und unvorhersehbare Allokationen zwingen Unternehmen zunehmend dazu, Komponenten über freie Beschaffungskanäle zu beziehen. Allerdings birgt der globale Markt ohne strenge Kontrollen oder jahrelange Expertise erhebliche Gefahren:

  • Fälschungen & B-Ware: Umgelabelte Bauteile, gefälschte Datecodes, aufbereitete Altbauteile (Refurbished/Blacktopping) oder minderwertige Plagiate.
  • Unsachgemäße Handhabung: Mangelhafter Schutz gegen elektrostatische Entladung (ESD) oder unzureichende Berücksichtigung der Feuchteempfindlichkeit (MSD).
  • Mangelnde Rückverfolgbarkeit: Fehlende Zertifikate, unvollständige Rückverfolgbarkeit (Traceability) und unklare Herkunftsnachweise.

Vom 21. bis 27. Juni 2025 stand für unser Radsportteam Plasmatreat  RTS-Electronic eines der härtesten, aber auch beeindruckendsten Etappenrennen Europas auf dem Plan: die Tour Transalp. Start in Innsbruck und Ziel in Riva del Garda. Sieben Tage, über 650 Kilometer, rund 16.500 Höhenmeter und legendäre Alpenpässe wie das Stilfser Joch oder der Mortirolopass.

Mit zehn Fahrer:innen in fünf Zweier-Teams und einem Einzelfahrer in der U23-Wertung ging unser Team an den Start – getragen von Motivation, vielen KM-Vorbereitung und vor allem einem starken Gemeinschaftsgefühl. Die Tage in den Alpen waren geprägt von sengender Hitze, brennenden Oberschenkeln und diesen ganz besonderen Momenten, in denen man über sich hinauswächst – aber niemals allein. Besonders beeindruckt hat uns alle Max Geppert. Mit gerade einmal 18 Jahren hat er nicht nur die U23-Wertung der Tour souverän gewonnen – er hat vor allem etwas gezeigt, was man nicht trainieren kann: Charakter. Mehrfach hat Max sich in den Dienst des Teams gestellt, etwa als er unsere beiden Fahrerinnen über harte Passagen hinweg als starker Windschattengeber und Motivator begleitete. Seine Leistung war stark – seine Haltung war größer.

Diese Woche in den Alpen war mehr als ein Etappenrennen. Sie war ein Spiegel dessen, was uns auch bei RTS Electronic ausmacht: Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt, der Blick füreinander. Wer gesehen hat, wie sich unser Team in der Hitze gegenseitig pushte, wie Fahrer für andere das Tempo machten, auf persönliche Ziele verzichteten, um gemeinsam anzukommen – der versteht, warum genau diese Werte auch in unserem Unternehmen gelebt werden. Wir glauben daran, dass große Ziele nur erreichbar sind, wenn man sie gemeinsam verfolgt. Im Sattel genauso wie im Büro. Die Tour Transalp hat uns wieder gezeigt: Es sind nicht nur Zahlen und Zeiten, die zählen. Es ist der Weg. Die Haltung. Das Miteinander. Und genau dafür sind wir dankbar – unseren Fahrern, unseren Partnern und unseren Mitarbeiter:innen.

Im finalen Ergebnis konnte sich das Team bei den sieben Etappen über 20 Podestplätze davon 15 Siege in den jeweiligen Kategorien freuen. Gekrönt wurde das Ergebnis abschließend vom Gesamtsieg in der Kategorie Herren-Masters und U23 Nachwuchswertung.